Rezension: Paul Cleave – Der Tod in mir (Hörbuch)

der_tod_in_mir_lg_imageEdward Hunter hat eine eher weniger optimale Kindheit hinter sich, denn sein Vater entpuppt sich als “Der Schlächter von Christchurch”. Ein Serienmörder, der es in dem kleinen Städtchen zu trauriger Berühmtheit geschafft hat. Doch auch nach der Verhaftung seines Vaters wird es nicht besser. Seine Schwester nimmt eine Überdosis, seine Mutter nimmt sich das Leben. Es ist schwer für den kleinen Edward, denn auch er verspürt den Drang zu töten, allerdings beschränkt es sich bei ihm in Kindertagen auf den Nachbarshund.

Viele Jahre später ist Edward Buchhalter, hat die Vergangenheit hinter sich gelassen und ist glücklich verheiratet, mit einer Buchhalterin. Doch das Leben scheint ihn nicht verschonen zu wollen, denn beim Besuch einer Bank wird Edwards Frau von Bankräubern auf der Flucht erschossen. Daraufhin richtet sich die Aufmerksamkeit nicht nur auf Edward, sondern auch auf seinen Vater und erneut werden Stimmen laut, die behaupten, dass auch Edward ein potentieller Serienmörder sei.

Edward ist verzweifelt und möchte die Mörder seiner Frau finden. Er vertraut der Polizei nicht und beginnt selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei bleibt er nicht immer ganz auf der Spur und verdächtigt sogar Angestellte der Bank mit den Bankräubern unter einer Decke zu stecken. Glücklicherweise bleibt er jedoch vernünftig. Edwards Verzweiflung ist aber irgendwann so groß, dass er sogar seinen Vater konsultiert, denn Edward hört eine Stimme. Er nennt sie “das Monster”, denn sie leitet ihn an andere Menschen zu töten. Sein Vater möchte ihm helfen, doch Edward ahnt nicht welche Konsequenzen das nach sich zieht.

Dieses Hörbuch hat mich absolut gefesselt. Der Sohn eines Serienmörders, dessen Frau ermordet wird und für die er Rache nehmen will, unterstützt durch seinen inhaftierten Vater und getrieben von Verzweiflung und seinem “Monster”.

Die Story hält einen in Atem, lässt einen mit Sicherheit nicht einschlafen und führt dazu, dass man alles um sich herum vergisst, weil man tief in der Story steckt.

Mit dem Sprecher Martin Kessler, unter anderem die Synchronstimme von Nicolas Cage, hat man genau den richtigen das Buch einsprechen lassen. Ich bin absolut fasziniert von der Art und Weise wie er es schafft die Verzweiflung und Verwirrung von Edward rüber zu bringen. Er schafft es, dass man nur so an seinen, nur vorstellbaren, Lippen hängt und ständig wissen möchte wie es weiter geht.

Ein absolut gelungenes Hörbuch, das von mir volle Punktzahl erhält!

5/5

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Trailer:

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  • Der vater ist nicht der schlächter von christchurch sondern jack the hunter, der schlächter von christchurch ist nur ein mithäftling des vaters.

    wollt ich nur mal so bemerken.

    • Herzlichen Dank für die Richtigstellung…da hab ich dann wohl was durcheinander gebracht 😉

  • Hallo Sascha,
    danke für den tollen Hörtipp, das klingt super interessant! Ich finde ja, bei Hörbüchern steht und fällt alles mit dem richtigen Sprecher. Diesen hier kenne ich noch nicht, bin aber fest entschlossen, das nun zu ändern. 😉

    Viele Grüße,
    M.

    • Hi Michelle,

      da hast du recht! Ich finde ein schlechter Sprecher kann alles kaputt machen!
      Du kennst den Sprecher nicht? Hör mal rein, der kommt dir sicher bekannt vor 😉

      LG
      Sascha