Rezension: Jeffery Deaver – Carte Blanche

Das von mir hier und heute rezensierte Buch habe ich im Original in Englisch gelesen. Alle Aussagen beziehen sich auf das Original, das zwar inhaltlich gleich ist, aber stilistisch durchaus Unterschiede haben kann. Die Deutsche Ausgabe erscheint im Februar 2012 bei Blanvalet.

James Bond muss in Jeffery Deavers neuem Roman einen Anschlag verhindern, dessen Ziel und Art allerdings durch die wenigen und codierten Informationen unklar bleibt. Der Geheimdienst vermutet das Ziel in England, doch das stellt Bond vor große Schwierigkeiten, denn eigentlich hat er im Inland keinerlei Befugnis, weder zu ermitteln, noch eine Waffe zu tragen.

Bond versucht das mögliche Anschlagsziel heraus zu finden und schnell führen ihn seine Nachforschungen wieder heraus aus London, nach Dubai, sowie nach Südafrika, wo er dem Geheimnis ganz dicht auf die Spur kommt. Aber handelt er im Inland immer im legalen Rahmen und wie weit darf selbst ein James Bond gehen, um das eigene Land zu verteidigen?

Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, dass Jeffery Deaver den neuen Bond schreiben wird. Deshalb habe ich mir schon 2 Monate vorher die Originalausgabe bei Amazon UK gesichert.

Insgesamt bin ich allerdings ein wenig enttäuscht. Im Gegensatz zu anderen Deaver-Romanen hat dieser leider eine ziemlich einfache Story und obwohl Deaver an Bond einiges ändert, wie z.B. das Alter und den Background, bleibt er doch etwas farblos. Typisch für Bond sind allerdings seine üblichen Frauengeschichten, sowie sein Bentley.

Es hat mir ein wenig an Biss gefehlt. Die von mir so geliebten Talente wie das zeichnen der Charaktere oder überraschende Wendungen fehlten hier zu einem großen Teil. Ich hatte irgendwie ein wenig den Eindruck als fühlte sich Deaver unter Druck gesetzt diesen Roman abzuliefern.

Kein schlechter Thriller, aber auch kein wirklich guter Deaver und deshalb lediglich 3/5 Sterne!

VÖ in Deutschland: 02/2012, Verlag: Blanvalet, Preis: ?

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