Rezension: Richard Doetsch–Die 13. Stunde

richard_doetschNicholas Quinn ist ein erfolgreicher Mann, der sich seinen Reichtum gemeinsam mit seiner Frau durch einen straffen Karriereplan hart erarbeitet hat. Er arbeitet viel, hat Erfolg und wohnt in einer guten Gegend in einem schönen Haus. Nichts könnte die Idylle trüben wenn nicht plötzlich seine Frau tot im Flur liegen würde. Nicholas ist total geschockt, denn seine Frau wurde erschossen während er im gleichen Haus in der Bibliothek gearbeitet hat. Doch es kommt noch schlimmer, denn als die Polizei auftaucht und zu ermitteln beginnt, nehmen sie Nicholas fest und beschuldigen ihn seine Frau getötet zu haben. Völlig verwirrt und mit den Anschuldigungen überfordert sagt Nicholas kein Wort bis sein Anwalt erscheint. Doch statt seines Anwalts kommt ein ihm unbekannter Mann, reicht ihm eine alte Taschenuhr und einen Brief mit deren Hilfe er seine Frau retten kann. Eine unglaubliche Reise beginnt.

Ich stand vor der Wahl entweder den neuen Jeffery Deaver oder aber dieses sehr interessant klingende Buch von Richard Doetsch zu kaufen. Offensichtlich habe ich mich ausnahmsweise gegen Deaver entschieden. Hätte ich gewusst um was genau es in dem Buch geht, hätte ich den Deaver genommen und ein extrem gutes Buch verpasst. Das ganze Buch dreht sich nämlich um die Uhr, die es Nicholas erlaubt jede volle Stunde um zwei Stunden in der Zeit zurück zu reisen und dann eine Stunde erneut zu durchleben, in der er die Möglichkeit hat die Zukunft zu verändern. Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, dass dieses Element des Thrillers mich eigentlich schon dazu gebracht hätte das Buch beiseite zu legen, aber Richard Doetsch hat es trotz dieses Elements geschafft mich an das Buch zu fesseln. Nicholas Quinn wird auf eine Reise geschickt in der er versuchen muss erst sich und dann Mithelfer davon zu überzeugen, dass er nicht verrückt ist und schnell merkt er, dass nicht immer alles ist wie es scheint und man sich nicht auf jeden verlassen kann der auf den ersten Blick verlässlich scheint.

Wer gerne ein wenig Science-Fiction in einem Thriller mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen und auch wer über dieses Element hinwegsehen kann, das sehr zentral und doch wieder nur Mittel zum Zweck ist, der bekommt ein sehr spannendes und fesselndes Buch. Ich könnte mir eine Verfilmung sehr gut vorstellen.

5/5 Sterne.

VÖ: 16.03.2012, Verlag: Bastei Lübbe, Preis: 8,99€ (DE), 9,30€ (AT)

Mehr Infos: Richard Doetsch – Die 13. Stunde

Jetzt kaufen (inkl. Blick ins Buch): Richard Doetsch – Die dreizehnte Stunde