Rezension: Marc-Uwe Kling–Das Känguru-Manifest (Hörbuch)

Kaenguru_ManifestManchmal braucht man auch als Thriller-Leser (und Hörer) mal ein wenig Abwechslung und das darf dann gerne auch mal lustig sein.

Nachdem mir schon viele Das Känguru-Manifest empfohlen hatten, gab Audible selbst am Ende den eigentlichen Anstoß das Hörbuch doch endlich einmal anzuhören.

Im Känguru-Manifest geht es um einen Kleinkünstler der sich mit seinem sprechenden Känguru durchs Leben schlägt. Dabei erleben und meistern die beiden gemeinsam viele kleine und große Hürden und haben unheimlich viel Spaß. Ob nun der Kampf gegen den Kapitalismus oder der gegen den Pinguin

in der Nachbarwohnung, ob beim veräppeln von Touristen oder bei der Organisation eines Fight-Club, die beiden halten zusammen.

Obwohl ich sicher nicht humorlos bin, passiert es doch eher selten dass ich spontane Lachanfälle beim hören von Hörbüchern bekomme. Bei diesem Hörbuch allerdings konnte ich mich einfach nicht zurückhalten. Die Lacher kommen teilweise so unvermittelt, dass viele im Bus oder in der Stadt sicher schon dachte ich wäre total bescheuert.

Die Geschichten die das Känguru und der Kleinkünstler gemeinsam erleben sind teilweise schon echt schräg und einfach urkomisch. Der Autor und Sprecher Marc-Uwe Kling liest den Text dabei auch noch so lässig und einfach perfekt, dass alleine schon aufgrund der Erzählweise gelacht werden muss.

Ich habe schon lange kein so lustiges Hörbuch mehr gehört und ich würde hier mehr als 5 Sterne vergeben wenn ich könnte!

Spielzeit: 5h 15min, Sprecher: Marc-Uwe Kling, Sprache: Deutsch, VÖ: 2011

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