Rezension: Jeffery Deaver–Ein einfacher Mord

Deaver_J_Mord_73121John Pellam ist Location Scout in Hollywood und als solcher zuständig für verschiedene Filme die richtigen Drehorte zu finden. Sein aktuelles Projekt führt ihn nach Maddox, einem kleinen verschlafenen Nest.

Als Pellam eines Abends Besorgungen für die anstehende Pokerrunde in seinem Winnebago macht, stößt er mit einem Kerl zusammen der aus einem Auto aussteigt in dem der angebliche Drahtzieher des an diesem Abend noch folgenden Doppelmordes vermutet wird.

Damit gerät Pellam ins Visier der Fahnder, denn diese sind fest davon überzeugt, dass Pellam den Mann hinter dem Steuer des Wagens erkannt haben muss. Doch Pellam konnte ihn nicht erkennen. Als er dies den Beamten mitteilt gehen die davon aus, dass er geschmiert oder eingeschüchtert wurde. Pellam befindet sich also in einer Zwickmühle. Würde er was wissen, wäre er sowohl die Polizei von Maddox, als auch das FBI los, doch er hat

nichts gesehen. Die Beamten setzen ihm so zu, dass Pellam beginnt selbst Nachforschungen anzustellen. Doch er ahnt nicht, dass es auch jemanden gibt der ihn verfolgt. Ein Katz und Maus Spiel beginnt in dem es immer schwieriger wird den Überblick zu behalten.

John Pellam war mir bereits aus einem anderen Roman von Jeffery Deaver (Feuerzeit) bekannt. Das Buch fand ich damals nicht besonders spannend und so war es auch hier. Pellam fasziniert mich als Charakter so ganz und gar nicht. Er ist schon fast langweilig. Über hunderte von Seiten läuft er nur durch die Gegend ohne dabei wirklich voran zu kommen. Ganz im Gegenteil, er führt sein ewig langweiliges Leben. Erst zum Schluss schafft es Deaver ihn etwas smarter wirken zu lassen, was das Buch noch ein klein wenig rettet.

Insgesamt wieder ein sehr durchwachsener Deaver, der mich mit John Pellam einfach nicht warm werden ließ.

Deshalb gibts es von mir 3/5 Sterne.

VÖ: 10.04.2007, Verlag: Blanvalet, Preis: 7€ (D), 7,20€ (A)

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