Rezension: Jack DuBrul – Havoc

Philip Mercer ist Bergbauingenieur und sucht in der zentralafrikanischen Republik nach wertvollen Erzvorkommen. Dort trifft er auf die CDC-Ermittlerin Calie Stowe. Gemeinsam besuchen sie das Dorf in dem Mercer die Erzvorkommen vermutet und Stowe eine erhöhte Krebsrate untersuchen will. Dabei kommen sie Caribe Dayce in die Quere der die Macht über die Republik an sich reißen will. Nur durch eine geheimnisvolle Armee werden die beiden davor gerettet von Dayce getötet zu werden. Zurück in Amerika recherchieren sie und merken schnell, dass sie den gleichen Spuren folgen, die gleichen Ziele, aber auch beide ihre Geheimnisse haben. Gemeinsam beginnen sie den Vorgängen rund um das Erzvorkommen nachzugehen, aber beide ahnen nicht in was sie da hineingeraten sind, mit wem sie sich anlegen und nach was sie eigentlich suchen.

 

Wie ich bereits im Jahresrückblick angedeutet habe, war dies für mich die Überraschung des Jahres. Der Text auf dem Buchdeckel gibt leider oder zum Glück nicht wirklich viel von dem was im Buch passiert wieder. Man weiß nicht genau ob es sich um einen puren Thriller oder um einen Hauch Mystery handelt.

Zum Glück ist es ein purer Thriller. Ein wenig erinnert Mercer an Indiana Jones oder an Nicolas Cage in den Tempelritter-Filmen. Ich persönliche würde damit nun etwas negatives verbinden, aber bitte lasst euch nicht täuschen. Jack DuBrul schafft es unglaublich gut, tatsächlich geschichtlich nachgewiesenes mit seiner Geschichte zu verweben, sodass es wirklich möglich erscheint, dass alles so hätte ablaufen können. Hinzu kommt, dass der Autor es trotz über 500 Seiten schafft die Spannung nie abreißen zu lassen. Ständig passiert etwas Unvorhergesehenes oder etwas Neues. Die Geschwindigkeit im ganzen Buch ist sehr gut und man kommt immer gut mit. Auch die geschichtlichen Ereignisse sind gut dargelegt und scheinen plausibel. Die Beziehung zwischen Calie und Mercer wird schön herausgearbeitet, ohne allerdings zu sehr in den Vordergrund zu rücken und damit zu viel Lesezeit in Anspruch zu nehmen. Ganz am Schluss schreibt DuBrul noch über interessante Hinweise, die er in sein Buch eingebaut hat. Ich hätte sie nicht erkannt, wenn er nicht darauf hingewiesen hätte, allerdings habe ich mich schon über den ein oder anderen komischen Namen gewundert. Was es genau damit auf sich hat, sollte jeder für sich herausfinden.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und deshalb gibt es von mir 4/5 Sterne.

VÖ: 20.09.2010, Verlag: Blanvalet, Preis: 13,00€ (D), 13,40€ (A)

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Vielen Dank an:

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