Hörbuch-Rezension: Sebastian Fitzek–Das Amokspiel

Eine renommierte Kriminalpsychologin mit Selbstmordabsichten, korrupte Staatsdiener, eine totgesagte Lebensgefährtin und zu guter Letzt ein kranker Psychopath der mit seiner Geiselnahme eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt….das alles und noch mehr ist Sebastian Fitzeks "Amokspiel".

Auf über 10 Stunden liest Simon Jäger die Geschichte der Kriminalpsychologin Ira Samin, die durch den Selbstmord ihrer Tochter so vom Leben gebeutelt ist, dass sie sich ebenfalls das Leben nehmen will. Doch eine Geiselnahme in einem Berliner Radiosender macht ihr einen Strich durch die Rechnung.

Der scheinbar geistesgestörte Jan May hat mehrere Geiseln genommen und die Leitung der aktuellen Radioshow übernommen. Das Gewinnspiel des Senders wandelt er auf grausame Art und Weise ab – meldet sich ein willkürlich ausgewählter und angerufener Hörer mit der falschen Parole, so muss eine Geisel sterben. Und wofür das Alles? May will nicht glauben, dass seine Verlobte Leonie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Er vermutet ein Komplott und droht sein bizarres Spiel erst dann zu beenden, wenn Leonie leibhaftig vor ihm steht.

Samin übernimmt die Verhandlung, bei der ihr Millionen zuhören können, und begibt sich damit auf gefährliches Terrain.

Eingehend und facettenreich schildert Fitzek sowohl das Leben der Kriminalpsychologin als auch die Geiselnahme mit all ihren Verwirrungen. Immer wieder wird man von ungeahnten, teilweise schon fast etwas abwegigen, Wendungen überrascht und so bleibt das Hörbuch bis zum Ende spannend. Dies liegt sicher auch an Simon Jäger, der es mit seiner Art und Weise der Darbietung immer wieder schafft den Hörer in den Bann der Geschichte zu ziehen. Schade ist nur, dass sich einige grammatikalische Fehler eingeschlichen haben, was den sprachlich anspruchsvollen Hörer sicher verwirren wird.

Alles in Allem ein sehr zu empfehlendes Hörbuch bei dem eine Cola Light Lemon nicht fehlen darf…

Klingt gut? Auf zur Hörprobe

Trailer: